BRAND MANAGEMENT 2.0

FAZIT

Das Web 2.0 stellt ein langfristiges Phänomen dar, gegenüber dem sich Marken nicht verschließen dürfen. Das Internet stellt zunehmend eine offene Plattform der Kommunikation dar, die nicht mehr eindimensional stattfindet, sondern  durch Dialoge gekennzeichnet ist. Aktive Dialoge mit Konsumenten sowie der Einsatz von Web 2.0 Features in der Markenkommunikation können mit Risiken verbunden sein und sind nicht für jede Marke gleichermaßen geeignet. Die Markenführung muss im ersten Schritt genau analysieren, ob ein Engagement im Web 2.0 für die Marke sinnvoll ist und welche Anwendungen geeignet sind.  Jedoch ergibt sich im Web 2.0 für Marken auch die Chance durch verstärkte Interaktionsorientierung einen echten und offenen Dialog mit den Konsumenten aufzunehmen und dadurch Glaubwürdigkeit und Vertrauen auszubauen.  Durch die Integration der User, können Marketingprozesse verändert werden. Das Unternehmen überlässt jedoch nicht den Marketingprozess allein dem User, vielmehr kann dieser als Kooperationspartner angesehen werden, der als kreativer Impulsgeber innovativer Ideen verstanden werden kann. Fakt ist, dass Marketingverantwortliche nicht die Markenkommunikation aus der Hand geben dürfen, sondern die Markenbotschaft aktiv in den konsumentengenerierten Kanälen positionieren müssen, in denen sich die Zielgruppe aufhält. Denn: im Web 2.0 soll nicht der Kunde die Marken finden, sondern die Marke muss den Kunden finden. Authentizität und Transparenz verhilft der Markenbotschaft, auf allen relevanten Kommunikationsplattformen in Social Media vertreten zu sein.